Feintool engagiert sich für erfolgreichen Hackathon an der RWTH Aachen University


Gruppenfoto der 58 Teilnehmenden des ersten WZL/IMA INDUSTRIAL INTERNET OF THINGS Hacka-thon an der RWTH Aachen

Eric van Lessen, Chia-Yuen Chou, Markus Höhnerbach, Oliver Lehmacher und Vera Loeser (v.l.n.r) gewannen den ersten WZL/IMA INDUSTRIAL INTERNET OF THINGS Hackathon am WZL der RWTH Aachen. Thomas Thiele (1.v.l, IMA), Franz Jurt (2.v.r, Feintool) und Daniel Trauth (1.v.r, WZL) übergaben das Preisgeld.

Technologie

Feintool hat im Rahmen der Forschungszusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen University den ersten WZL/IMA Industrial Internet of Things Hackathon als Hauptsponsor unterstützt.

Unter dem Motto „Get your #bits together!“ stellten 58 Studierende, Auszubildende und Young Professionals in 13 Teams während 36 Stunden ihre Fähigkeiten auf dem Gebiet des Machine Learning in der Produktionstechnik unter Beweis. Als Studienobjekt diente ihnen dabei eine XFT 2500speed – eine Produktionsanlage, die durch die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung ein hohes Datenaufkommen erzeugt.

„Um diese Datenmengen zur Effizienzsteigerung nutzen zu können, müssen neue Ansätze aus dem Gebiet des Machine Learnings genutzt werden“, erklärt Daniel Trauth, Organisator des Hackathons und Leiter der Arbeitsgruppe Machine Learning in Production Engineering innerhalb des Profilbereichs Production Engineering sowie Oberingenieur für Schleifen, Umformen und Technologieplanung am WZL. „Dazu braucht es neben produktionstechnischem Fachwissen zur Interpretation der Ergebnisse auch IT-Kompetenz zur Datenanalyse. Mit dem Hackathon wollten wir genau diese beiden Disziplinen vereinen und den fachlichen Nachwuchs für diese neuen Themen begeistern.“

Während eines Wochenendes entwickelten die Teilnehmer zu einer der vier gestellten Aufgaben Konzepte, codeten Programme und führten Validierungen an realen Beispielfällen aus der Produktionstechnik durch. „Für gute Ideen braucht es nur eine geeignete Umgebung und die ist uns mit dem Hackathon mehr als gelungen.“, freut sich Daniel Trauth. „Unermüdlich und ohne Verluste nutzten die Teilnehmer ihre Chance, bei etwas Neuem und Grossem dabei zu sein. Das muss belohnt werden.“

Franz Jurt, Jury-Mitglied seitens Feintool und Key Account Manager zeigt sich beeindruckt: „Innerhalb von nur 36 Stunden haben die Teilnehmenden sehr gute Lösungsvorschläge erarbeitet. Wir sind nun gespannt, wie die wertvollen Inputs – auch in Bezug aufs Feinschneiden – zum Beispiel in Bachelor- und Masterarbeiten weiterverfolgt werden.“

Den ersten Platz und somit den Hauptgewinn in Höhe von EUR 2.500.- holte sich das Team „Bits Please“ mit ihrem hervorragenden Ansatz zur Bauteil- bzw. Produktnachverfolgung mittels RFID-Tags. Den zweiten Platz belegte das Team „Skynet!“ mit ihrer Idee zur digitalen Werkstückanalyse. Der dritte Platz ging an die „digitalPriests“ für ihre Lösung der Aufgabe zur Bruchflächenanalyse.
Die Idee zur Materialmodellierung des Teams „InCES“ wurde als kreativster und aussergewöhnlichster Lösungsansatz mit dem Innovationpreis belohnt.

Feintool gratuliert als Hauptsponsor der Preisgelder allen Teilnehmenden zu ihrer tollen Leistung.

 

Mehr über den Hackathon erfahren Sie hier.