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Feintool an der Blechexpo Stuttgart Tag 2

27.10.2021

Den Spagat zwischen Funktion und Qualität kompromisslos meistern: Feinschneiden

Am zweiten Tag der Blechexpo gibt uns Edi Güntensberger, Leiter Vertrieb und Key Account Management, aufschlussreiche Einblicke, wie Feinschneiden heute und in Zukunft für Sicherheit, Funktionalität und Langlebigkeit in der Mobilität sorgt.

1. Edi, was ist Dein persönlicher Eindruck der diesjährigen Blechexpo?

Der Mensch neigt ja dazu, die Dinge erst dann richtig zu schätzen, wenn sie nicht mehr da sind. Mir ist es ein wenig so ergangen, als in den vergangenen zwei Jahren keine Publikumsmessen mehr möglich waren. Um so schöner ist es nun, wieder den persönlichen Austausch mit Kunden und Partnern in Stuttgart zu pflegen. Es zeigt sich immer wieder: Der persönliche Kontakt ist sowohl für die Kundenbindung als auch für die Neukundengewinnung immer noch der Königsweg. Neben Fakten und Daten benötigen wir vertrauensvolle Beziehungen, die passenden Emotionen sowie einen transparenten Dialog auf Augenhöhe. Das sind unerlässliche Elemente für die Orientierung und Entscheidungsfindung in einem Geschäftsprozess. Denn in aller Regel argumentieren Menschen rational, entscheiden jedoch emotional. Eine Messe mit der Ausstrahlung wie die Blechexpo bietet hierfür eine ideale Plattform. Und ich denke, diese Botschaft, diese Idee ist es uns auch gelungen mit unserer Präsenz hier an der Blechexpo zu vermitteln.

2. Und in praktisch-technischer Hinsicht?

Wir sind hier auf der wichtigsten Fachmesse der Branche. Das verpflichtet natürlich. Einerseits die Organisation, andererseits uns. Feintool legt den Fokus auf Anwendungen in der E-Mobilität: E-Motoren, Hybridlösungen, Bipolarplatten im Wasserstoffantrieb sowie Feinschneid- und Umformteile für die E-Mobilität. Die Blechexpo widmet sich den Themen Vernetzung und Automatisierung. Man kann keinen dieser Bereiche einzeln sinnvoll gestalten, ohne dass man den anderen nicht gleich mitdenkt. So sind auch die Elektromobilität und die Vernetzung sehr eng miteinander verflochten. Ich denke da an eine Software für eine benutzerfreundliche Ladeinfrastruktur, die den Fahrer eines E-Autos zum richtigen Zeitpunkt an die am besten geeignete Ladesäule führt. Oder natürlich, für Feintool relevant: Assistenzsysteme in der Fertigungstechnik, Aufbau und Vernetzung der Sensorik, Potentiale der Datenanalyse im Feinschneidprozess, «preventive Maintenance» oder ganz generell der Einsatz von KI.

3. Welche Rolle kommt dem Feinschneiden in der Mobilität der Zukunft?

Gerade in den sicherheitsrelevanten Bereichen wie Sitzmechanismen, Gurtstraffer oder Bremsbelagsträger ist die herausragende Rolle des Feinschneidens auch Morgen noch ungebrochen. Die Elektromobilität eröffnet uns aber auch eine neue Teilewelt, wie zum Beispiel Stromschienen, die als Elektrokontakte aus Kupfer im Hochvoltbereich höchsten Anforderungen genügen müssen. So oder so: Teile von Feintool meistern den Spagat zwischen Funktion und Qualität ohne Abstriche – heute und in Zukunft.

4. Welche Anforderungen stellen Kunden heute an das Feinschneiden?

Wir haben durch die Fokussierung und Spezialisierung auf die Teilefertigung ein weltweit einzigartiges Kompetenzniveau erreicht. Das macht uns zu einem gefragten Partner in allen Anwendungen des Feinschneidens. Aus Kundensicht steht das «magische» Dreieck aus Wirtschaftlichkeit, Qualität und Produktivität im Vordergrund. Feinschneiden bringt diese drei Parameter in den höchstmöglichen Einklang.

Link: Detaillierte Informationen zum Feinschneiden