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Umformen und Feinschneiden
Wirtschaftliche Fertigungskombination
Feinschnitt/Umformteil
Der von Feintool ab 1959 zu einem industriellen Standard geführte Fertigungsprozess der modernen Blechbearbeitung beruht auf einem in der Fachsprache als Feinschneiden definierten Verfahren. Dem Normalstanzen oder Scherenschneiden rein äusserlich ähnlich, ermöglicht es jedoch die Fertigung von einbaufertigen Präzisionsteilen mit ein- und abreissfreien Schnittflächen.



Verfahrensvergleich Normalstanzen/Feinschneiden
Normalgestanzte, auf einer Presse mit einer Stempelkraft hergestellte Teile weisen auf der Schnittfläche einen starken Abriss auf und sind nicht plan. Diese, in Werkzeugen mit grossem Schneidspalt erzeugten Schnittflächen, sind nicht rechtwinklig, weisen eine hohe Rauheit auf und können ohne Nachfolgeoperationen keine Funktionen übernehmen.
Feingeschnittene, auf einer Presse mit drei Wirkkräften und in Werkzeugen mit minimalstem Schneidspalt gefertigte Teile haben glatte, ein- und abrissfreie, rechtwinklige Schnittflächen und sind in höchstem Masse plan. Somit können sie ohne Nacharbeit Funktionen übernehmen.


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